Im folgenden Artikel versuche ich das Thema Hochsensibilität, bzw. die Hochsensitivität etwas näher zu erklären. Um das Ganze etwas auseinander zu ziehen, trenne ich die beiden Begriffe vorerst und konzentriere mich auf die Hochsensitivität. Sprich die Fähigkeit des erhöhten (über dem Durchschnitt der Menschen) Wahrnehmens sinnlicher Eindrücke. Das kann im Bereich der 5 grobstofflich-körperlichen Sinne liegen, also Sehen, Riechen, Schmecken, Tasten und Höhren, oder aber auch über diesen Bereich hinaus gehen. Es gibt hochsensitive Menschen die extrem gut riechen können, und Gerüche wahrnehmen, die von anderen Menschen nicht bemerkt werden, z.B. minimale hormonelle Veränderungen bei anderen Menschen, und es gibt andere Hochsensitive, die Frequenzen außerhalb des sichtbaren Lichtes „sehen“ können, wie z.B. Katzen das können. Wieder andere sind in der Lage Infraschall wahrzunehmen, also Frequenzen unter 20hz, die für normal Sensitive nicht mehr hörbar, sondern unbewusst spürbar sind. Und zwar in Form von Angstgefühlen (Das erklärt z.B. die „Schreckstarre“ beim Brüllen eines Löwen). Das hört sich jetzt ein bisschen an wie X-Men und man könnte glauben, dass es sich dabei nur um einige wenige handelt, doch langjährige Forschungen einer amerikanischen Psychologin haben ergeben, dass zwischen 10% und 15% der Menschen eine hochsensitive Veranlagung haben. Das gleiche gibt´s übrigens auch bei höher entwickelten Tieren. So gibt es z.B. Hunde die noch besser riechen können als ihre Artgenossen und somit in der Lage sind das Rudel bei Gefahr zu warnen.

Nicht bei allen Hochsensitiven sind alle Sinne gleich ausgebildet, und neben den allgemein bekannten Sinnen, sind bei den meisten Hochsensitiven vor allem auch die feinstofflichen Türen weit geöffnet. Das bedeutet für viele der Betroffenen, dass sie oft unkontrolliert fremde Emotionen, Schwingungen und Energien reinbekommen, und diese dann manchmal auch fälschlicherweise für die eigenen halten. Eine Menschenansammlung führt dann schnell zur völligen Reizüberflutung, weil die energetische Grenze sehr dünn ist oder gänzlich fehlt. Leider fehlt dann oft auch eine Person zum reden, und nicht wenige Hochsensible leben dadurch sozial stark isoliert. Auf der anderen Seite besteht die Möglichkeit diese Fähigkeiten im Positiven zu nutzen, z.B. beim mentalen Aufspüren von Erdstrahlung, Wasseradern, Gold-/Erzminen oder geopathischen Zonen. Ebenso als Musiker, DJ, Künstler, oder in sozialen-, therapeutischen- oder beratenden Berufen, wo es um empathisches Einfühlungsvermögen und um Resonanz geht.

Oft werden Menschen, die Schwingen oder Frequenzen außerhalb der 5 Sinne Matrix wahrnehmen und diese Wahrnehmungen äußern, direkt in den Bereich der Esoterik gesteckt, dabei hat es im Grunde erst einmal nichts damit zu tun, denn es ist ja eine exoterische Sinnesaufnahme. Das was dann letztendlich bei dem Einzelnen passiert, wie er damit umgeht, und welches Weltbild sich dadurch prägt, bringt uns von der Hochsensitivität zur Hochsensibilität und irgendwann evtl. in den Bereich der Esoterik.

Auch wenn jemand Hochsensitiv ist, und Schwingungen wahrnimmt, die für andere unendeckt und damit oft unwirklich bleiben, liegt es immer noch stark am Grad der persönlichen Entwicklung und Reife, ob er – oder sie – diese Fähigkeit für sich erkannt hat, sie bewusst auch im Positiven nutzt, oder aber gelernt hat sich dagegen abzuschirmen. Letztere können oft unnahbar wirken und sogar einen sehr unsensiblen Eindruck erwecken. Wiederum andere reagieren auf ihren Hochsensitivität hochsensibel und sind in der Lage diese Fähigkeiten – trotz ihrer Schattenseiten – als Gabe zu erkennen und diese wohlbringend und bewusst einzusetzen.

Einer der bekanntesten Hochsensitiven unserer Zeit ist wahrscheinlich Uri Geller, der durch das mentale Löffelverbiegen bekannt wurde. Was viele nicht wissen ist, dass es sein Geld vorrangig durch das mentale Aufspüren von Ölfeldern vor der Küste Mexicos verdient hat.

Zu diesem Thema gibt es mittlerweile einiges an Büchern, wovon ich das folgende gerne empfehlen möchte: Sylvia Harke – Hochsensibel was tun?