Wenn man das Gefühl hat, auf einer Wasserader zu schlafen, oder Erdstrahlen-Feldern ausgesetzt zu sein, ist der erste Gedanke meistens der, einen Wünschelrutengänger damit zu beauftragen diese Wasserader oder andere Arten von Erdstrahlen zu finden. Doch wie genau findet man einen seriösen Rutengänger, und nach welchen Kriterien kann man beurteilen, welcher Rutengeher sein Handwerk versteht.

1. Geprüfer Rutengänger

Wenn Sie sich für einen Rutengänger entscheiden, sollten Sie darauf achten, dass es sich um einen geprüften Rutengänger handelt. Es gibt leider keine offiziell-genormte Ausbildung zum Rutengehen. Dennoch gibt es einzelne Verbände oder Foren, in denen seit vielen Jahren nach einem einheitlichen System ausgebildet wird. Um ein Zertifikat zur erfolgreich absolvierten Ausbildung zu bekommen, gilt es in der Regel zum Ende der Ausbildung eine Prüfung zu absolvieren. Ich selbst habe vor vielen Jahren ebenfalls eine solche Ausbildung gemacht, und die Abschlussprüfung bestand aus einer vollständigen Wohnungsuntersuchung sowie dem Finden des am besten geeigneten Brunnen-Bohrpunkts auf dem Grundstücks. Sämtliche Störzonen waren dem Prüfer bekannt, und bestanden hat nur der, der alles genau gefunden hat.

2. Viel Praxiserfahrung

Beim Rutengehen oder Wünschelrutengehen handelt es sich um eine aktiv-mentale Form der Radiästhesie. Sprich, es werden Informationen aus dem morphogenetischen oder morphischen Feld des Objekts gezogen, und in Verbindung mit feinen Reizen unserer zumeist unterdrückten und wenig ausgebildeten Wahrnehmungssinne, reagiert die Wünschelrute dann mit entsprechenden Ausschlägen. Es wird vermutet, dass feine – nicht bewusst spürbare Muskel-Kontraktionen für den Ausschlag der Rute sorgen. Ich bin jedoch manchmal nicht sicher, ob da nicht noch eine andere Kraft im Spiel ist, denn die Auschläge sind oft derart stark, dass einem Rute dabei fast aus der Hand fliegt. Jedoch ist es zwingend notwendig, diese erwähnten Sinneskanäle regelmässig zu tranieren. Es handelt sich dabei um eine Art Tast/Fühl Sinn – eine Art taktile Empathie. Wie bei jedem anderen Sinn auch, wird dieser Sinn feiner und ausgeprägter, je öfter man ihn bewusst einsetzt. Das ist vergleichbar mit einem erblindeten Menschen, der irgendwann viel besser hört als andere, sehende Menschen.

3. Nicht nur Quantität sondern auch Qualität

Wasseradern, Erdstrahlen und Kreuzungspunkte/Linien der Globalgitter zu finden ist eine Sache. Sie genau zu lokalisieren, sollte Pflicht sein. Sie aber nach ihrer energetischen Qualität beurteilen zu können ist eine andere – jedoch mindestens genau so wichtige – Angelegenheit. Eine Wasserader ist nicht gleich Wasserader. Es gibt linksdrehende Adern, die dem Menschen Energie entziehen und gesundheitsschädlich sind, und es gibt rechtsdrehende Wasseradern, die oftmals sehr wohltuend und gesundheitsförderlich sind. Ähnliches gilt für die Kreuzungspunkte des Hartmann-Gitters. Um einen Schlafplatz richtig beurteilen zu können, ist es also zwingend notwendig, die energetischen Wertigkeiten dieser Felder zu bestimmen. So kann es z.B. sein, das sich auf einer Wasserader-Kreuzung ein neutraler Platz befindet – nämlich wenn sich dort eine rechtsdrehende mit einer linksdrehenden Wasserader in den sich entsprechenden Stärken treffen. Für die Bestimmung eigenen sich idealerweise Referenzwerte. Ich persönlich verwende die Bovis-Werte für die Stärke der Energie, bzw. die Höhe der Einstrahlung, sowie die magnetische Pulsationskraft zum Bestimmen der Erdung, also der Gegenkraft.

4. Konstruktive Zielsetzung

Ich selbst habe in meiner damaligen Rutengänger-Ausbildung gelernt, dass man gegen Erdstrahlen und Wasseradern nichts machen kann. Es war dann wirklich sehr frustierend, bei meinen anschließenden ersten Hausuntersuchungen, den meisten Menschen nicht helfen zu können, da viele Schlafzimmer gar keine Möglichkeit zulassen, den Störzonen auszuweichen. Heute weiss ich, dass das nicht stimmt. Man kann sehr wohl etwas tun, und die Resultate auch in Form einer messbaren Verbesserung der energetischen Qualität darstellen. Dazu bedarf es jedoch einer verlässlichen Messmethode wie im vorherigen Punkt beschrieben. Das Ziel sollte also immer sein, den Menschen eine Lösung anzubieten.

5. Bioenenergetische Messmethoden

Oftmals ist es so, dass Menschen durch Ihren Heilpraktiker oder weltoffenen Arzt den Hinweis bekommen haben, dass eine Störung durch eine Wasserader vorliegen könnte. Dies geschieht meist aufgrund einer zuvor ausgeführten bioenergetischen Testung mittels Bioresonanz, Elektrovolt-Akkukuntur nach Voll oder kinesiologischen Muskeltests. Idealerweise prüft man nach der Installation eines Entstörmoduls, nach dem Umstellen der Betten oder Umzug in ein anderes Zimmer, noch einmal das Energiefeld der Personen, und sieht detailliert, ob eine messbare Verbesserung stattgefunden hat.