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	<title>Oranur &#8211; Strahlenfrei-Wohnen.de</title>
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		<title>Orgon Energie und Wilhelm Reich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Krüger]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Mar 2016 12:33:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Was genau ist Orgon, ORANUR und DOR? Dr. Wilhelm Reich &#8211; ein österreichisch/deutscher Psychiater und direkter Schüler Sigmund Freuds zu Beginn des 20. Jahrhunderts &#8211; beschrieb die uns alle umgebende und alles belebende Energie, die in anderen Kulturen als Prana, Vril, Chi, Äther oder Pneumea bekannt ist als Orgon Energie. Als Psychoanalytiker vermutete er, dass ... <a title="Orgon Energie und Wilhelm Reich" class="read-more" href="https://strahlenfrei-wohnen.de/orgon-energie-und-wilhelm-reich/" aria-label="Mehr dazu unter Orgon Energie und Wilhelm Reich">Weiterlesen</a>]]></description>
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							<h2>Was genau ist Orgon, ORANUR und DOR?</h2><p>Dr. Wilhelm Reich &#8211; ein österreichisch/deutscher Psychiater und direkter Schüler Sigmund Freuds zu Beginn des 20. Jahrhunderts &#8211; beschrieb die uns alle umgebende und alles belebende Energie, die in anderen Kulturen als Prana, Vril, Chi, Äther oder Pneumea bekannt ist als <strong>Orgon Energie</strong>.</p><p>Als Psychoanalytiker vermutete er, dass die zu der Zeit stark verbreitete Hysterie &#8211; als schwerwiegende psychische Störung vor allem bei Frauen &#8211; in erster Linie durch eine Unterdrückung der Sexualität zu erklären war, und dass die menschliche Libido vor allem durch Entladungen eben dieser Energie verursacht wird.</p><p>Von ihm stammt auch der Begriff des Charakterpanzers, der körperliche Versteifungen und Störungen ebenfalls direkt mit Blockaden im Orgon-System erklärt.</p><p>In seinen Studien untersuchte er die Wechselwirkung von verschiedenen Krankheiten und Störungen im Orgon-Fluss des Menschen, und verband psychoanalytische Techniken von Freud mit eigenen &#8211; teilweise motorischen Übungen zum Lösen eben dieser Störungen.</p><p>Reich entwickelte eine Methode zum Aufheben der energetischen Blockaden, was schnell zu einer deutlichen Verbesserung des sowohl physischen, als auch psychischen Zustands der Patienten führte. Ähnlich geschieht es noch heute im Bereich der therapeutischen Bioenergetik.</p><h3>Das Orgon von Wilhelm Reich</h3><p>Anfang der 30er Jahre flüchtete Wilhelm Reich vor den Nationalsozialisten in die USA, wo er seine Orgon-Forschung im Auftrag der US-Regierung mit modernster Technik fortsetzte.</p><p>Das pulsierende Orgon nahm er in der Luft und um alle Objekte wahr und konnte mit speziell konstruierten Spezial-Mikroskopen bildlich darstellen, wie Mikroorganismen Orgon abstrahlten.</p><p>Er entwarf verschiedene Geräte und physikalische Apparaturen zum Studieren der Orgon Felder, sowie Konstruktionen zum Verstärken und Konzentrieren von Orgon Energie.</p><p>Der Orgon-Generator z.B. war ein Kasten, in der Art eines faradayschen Käfigs, bestehend aus sich abwechselnden Schichten von leitendem und nichtleitendem Gewebe, in den sich ein Patient setzen konnte, und wodurch die konzentrierte Ansammlung von Orgon-Energie, die Selbstheilungskräfte der Person insofern verstärkt wurden, als dass sich die Heilung bei diesen Patienten deutlich schneller einstellte, als bei anderen, nicht behandelten Patienten.</p><p>Er benutzte den Orgon-Generator auch, um Objekte aufzuladen. So stellte sich z.B. heraus, dass eine Vakuumentladungsröhre elektrischen Strom mit deutlich geringerem Entladungsvermögen leitet, wenn sie vorher in einem Orgon-Generator aufgeladen wurde.</p><p>Die für mich wahrscheinlich für seinen frühen Tod verantwortliche Entdeckung, stellte sich Ende der 50er Jahre im sogenannten <a href="https://strahlenfrei-wohnen.de/das-oranur-experiment/">ORANUR Experiment</a> heraus. In der Hoffnung, dass sein Orgon-Generator evtl. Abhilfe bei radioaktiver Verstrahlung leisten konnte, brachte er eine kleine Menge hochradioaktiven Materials mit dem konzentrierten Orgon in Verbindung, mit dem Resultat, dass sowohl in seinem Labor, als auch in einem Umkreis von vielen Kilometern, quasi alle Menschen Symptome einer Strahlenkrankheit befielen und viele sehr krank wurden.</p><p>Wilhelm Reich fand damit heraus, dass Orgon-Energie, sobald sie in Kontakt mit Radioaktivität kommt, zu sogenannter ORANUR Energie (<strong>Or</strong>gone <strong>A</strong>gainst <strong>N</strong>uclear <strong>R</strong>adiation) “mutiert”, was für alle lebenden Organismen, die sich in einem großen Umfeld dazu aufhalten zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führt.</p><p>Ein ähnlicher Effekt entsteht in Verbindung mit Mikrowellen und hochfrequentem Elektrosmog, wie ich selbst in meiner Arbeit immer wieder erlebe.</p><p>Wilhelm Reich vertrat die Auffassung, dass unsere Erde quasi in einem Orgon-Mantel “schwimmt”, und dass somit jedes Atomkraftwerk und jeder &#8211; auch unterirdische gezündete &#8211; Atombombentest, die gesamte Erde, und damit alle Menschen gefährdet und alles und jeder davon betroffen ist.</p><p>Ich glaube das ist der Grund, warum er kurz später unter fadenscheinigen Gründen inhaftiert und seine gesamten Geräte zerstört wurden &#8211; und er kurz später aus unerklärlichen Gründen im Gefängnis gestorben ist. Ein Schicksal, das er mit Ruth Drawn, einer der Pioniere in der Radionik-Entwicklung, teilt.</p><h2>Was ist Orgon? Und wie kann man es sehen?</h2><p>Orgon ist die grundlegende, schöpferische Energie und wesentlich für den Ablauf aller Lebensprozesse verantwortlich. Alle Materie &#8211; beseelt oder unbeseelt &#8211; nimmt Orgon auf und strahlt es ab.</p><p>Organisches Material, z.B. Holz, Wolle, Baumwolle, zieht Orgon an und absorbiert es. Metall nimmt es auf und leitet es weiter. Ein Spiegel reflektiert Orgon.</p><p>Orgon kann Objekte elektrostatisch und Eisen magnetisch aufladen, ist selbst jedoch weder elektrostatisch noch magnetisch. Es ist quasi das Medium in dem elektromagnetische Wellen transportiert werden, vergleichbar mit der Theorie des Äthers.</p><p><strong>Es kommt überall in der Atmosphäre vor und man kann es sehen, fühlen und fotografieren. </strong></p><p>Um Orgon zu sehen, muss man zuerst lernen seine Augen zu entspannen. Eine gute Hilfe sind die 3D Bilderbücher “Magisches Auge”. Zuerst sieht man nur buntes Wirrwarr, aber wenn man seine Augen defokussiert, quasi auf eine bestimmte Art schielt, erscheinen plötzlich dreidimensionale Gebilde. So ähnlich funktioniert es mit Orgon.</p><p>Wenn man in der Natur an einem schönen sonnigen Tag alles glitzern sieht, ist das im Grunde Orgon. Wenn man sich einen Punkt in der Ferne sucht, und die Augen dann “entspannt” also defokussiert, erscheinen oft kleine tanzende Bläschen, die ein bisschen aussehen wie die Pantoffeltierchen, die wir früher im Biologieunterricht beobachtet haben. Oft haben sie wie einen kleinen Punkt in der Mitte und schweben auf und sinken wieder ab. Das ist Orgon.</p><p>Richtig abgefahren wird es, wenn man dann immer mehr fokussiert. Dann beginnt alles zu leuchten und wird stärker. Und wenn man sich dann der Schönheit bewusst wird, wird es noch stärker, als würde &#8211; bzw. wird wohl auch &#8211; das Orgon durch diese schönen Gedanken noch verstärkt.</p><h3>Was ist DOR und Oranur? Wo finden wir es?</h3><p>Wie zuvor bereits beschrieben, beschreibt der Begriff Orgon die gesunde, fließende Energie. DOR hingegen steht für Deadly Orgon Energy, also tödliches Orgon. Es ist abgestorbene oder blockierte Energie.</p><p>Eine große Menge DOR in einem System blockiert das gesunde, strömende Orgon. Dadurch kann es nicht aufgenommen werden und verschwindet aus der Atmosphäre &#8211; oder wandelt sich ebenfalls zu DOR.</p><p>Wilhelm Reich entwickelte sogenannte Cloudbuster, um eben dieses DOR in Dürre-Gebieten aus der Atmosphäre abzusaugen, sodass sich neues gesundes Orgon bilden konnte, und es zu fruchtbarmachenden Regenfällen führte. Dieser Ansatz wird heute von dem Algerier Madjid Abdellaziz erfolgreich weitergeführt und er hat damit schon große Teile der algerischen Sahara in eine fruchtbare Oase verwandelt, wo jetzt seit vielen Jahren Obst und Gemüse angebaut werden kann (Desertgreening.com).</p><p>Bevor aus Orgon DOR entsteht, wird in der Regel erst das zuvor erwähnte ORANUR daraus. Wilhelm Reich beschreibt ORANUR als “hyperaktive” Lebensenergie von scharfer oder schneidender Qualität.</p><p>ORANUR kann andere Energien stören, einen übermäßigen “Verbrauch” von Orgon erzeugen und sowohl Blockaden im Energiesystem des Menschen, als auch verschiedene Symptomatiken wie Überreiztheit, Hyperaktivität, Nervosität, Fibromyalgie, neuronale Störungen, Migräne und vieles weitere hervorrufen.</p><p>ORANUR entsteht unter anderem durch Leuchtstofflampen, Mikrowellen, Hochspannungsleitungen, Bildschirme, Radioaktivität, aber auch durch aggressive Ausbrüche von Menschen und Tieren.</p><p>Reich beschreibt die Qualität von Orgon, ORANUR und DOR in einem Vergleich als wildes Tier in einem Käfig. In der freien Natur strömt das Orgon des Tieres frei, es ist gesund. Wenn das Tier eingesperrt wird, es sich wehrt, und wütend versucht auszubrechen, wandelt sich das Orgon in ORANUR. Wenn es sich seiner ausweglosen Situation hingibt, es apathisch und leblos wird, entsteht das DOR Stadium.</p><p>In meinen Untersuchungen messe ich die jeweiligen Werte und nutze verschiedene Werkzeuge, um aus schädlicher ORANUR und DOR, wieder gesunde Orgon-Energie zu generieren.</p><p>Ein gesättigter Orgon-Wert liegt bei etwa 45%. Ein guter ORANUR Wert bei unter 5 %. DOR sollte möglichst gar nicht vorhanden sein!</p><h3>Wie wirken sich Orgon, Oranur und DOR auf die Umgebung aus?</h3><p>Wilhelm Reich hat in seinen Büchern sehr ausführlich beschrieben, welche Auswirkungen ORANUR und DOR auf eine Stimmung, eine Umgebung oder eine Landschaft haben, und wie jeder den Unterschied zwischen den verschiedenen Formen der Lebensenergie erkennen kann.</p><p>Er beschreibt es wie folgt:</p><p>In einer gesunden Landschaft wo viel Orgon strömt, gibt es einen regelmäßigen Wechsel zwischen nassen und trockenen Perioden. Der Himmel ist tiefblau und die Wolken sind kompakt mit deutlichen Formen. Es gibt kaum Nebel und die Luft ist klar und durchsichtig. Man kann bis zum Horizont einen scharfen Kontrast der Objekte in der Landschaft zum Himmel erkennen. Berge in der Ferne haben eine dunkelblaue bis violette Farbe und die Vegetation ist saftig grün. Die Sonne wärmt, aber brennt nicht und es gibt keine sengende Hitze sondern eine angenehme Temperatur. Die Vögel singen, Tiere sind aktiv und die Menschen sind kontaktfreudig, fühlen sich energiegeladen und sind lebenslustig.</p><p>In einer Landschaft mit viel ORANUR ist die Atmosphäre gespannt und geladen. Der Himmel ist zwar tiefblau, aber am Horizont ist ein deutlicher weißer Nebel sichtbar. Die Wolken haben oft verschwommene Formen und verschmelzen miteinander. Sie werden jedoch nicht größer wie bei Orgon Gebieten. Stürme und heftige Regenschauer treten sehr plötzlich auf und verschwinden ebenso schnell wieder. Je mehr ORANUR sich dann in lebloses DOR verwandelt, desto stärker nimmt die gesamte Niederschlagsmenge ab. Die Menschen fühlen sich gehetzt, nervös, gedrückt und angespannt.</p><p>Sobald sich DOR über ein ganzes Gebiet ausgebreitet hat, verursacht es Trockenheit und es folgt Wüstenbildung. Die Landschaft ist meistens mit einem grau-braunen Schleier bedeckt und die Sicht ist begrenzt. In der Luft erscheinen oft kleine graue Wolken und die Sonne verursacht eine sengende Hitze. Es regnet sehr selten und die Farben der Vegetation sind matt. Vögel singen nicht, Menschen fühlen sich schlapp und werden schnell müde &#8211; die Pflanzen und Tierwelt ist kaum aktiv.</p><p>In den Bergen und in intakter Natur finden wir meistens Orgon, in der Wüste vorrangig DOR, in der Nähe von Hochspannungsleitungen und Mobilfunkmasten meistens ORANUR (oft auch DOR) und in Lagerstätten für radioaktives Material quasi nur ORANUR und DOR.</p><p>Durch WLAN, DECT Schnurlostelefone, Mobilfunkantennen und Hochspannungsleitungen findet ORANUR leider immer mehr Einzug in unsere Lebensräume. Nicht selten habe ich Häuser oder Wohnungen untersucht, bei denen die ORANUR Werte deutlich höher sind, als die Orgon Werte. Leider wird diesem Aspekt des Elektrosmogs in meinen Augen &#8211; oft aus Unwissenheit &#8211; viel zu wenig Beachtung geschenkt.</p>						</div>
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		<title>Das ORANUR Experiment</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian Krüger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Aug 2015 08:32:48 +0000</pubDate>
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							<p>Aus Zeitgründen habe ich es leider noch nicht geschafft eine Zusammenfassung der Fakten des ORANUR Experiments von Wilhelm Reich kombiniert mit Erfahrungswerten aus meiner Praxis zu schreiben.</p><p>Deshalb reposte ich vorerst einen Artikel von Jon Skinner von der Seite <a href="http://www.orgonomie.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">orgonomie.net</a>. Doch nur um es kurz anzureißen: Mutierte Orgon Energie, also ORANUR Energie finde ich sehr häufig in der Nähe von Hochspannungsleitungen und Sendemasten, und die Auswirkungen äußern sich sehr oft in Überreiztheit, Überspannung, Nervosität bis hin zur Neurasthenie und Fibromyalgie, um ein paar Symptome zu nennen.</p><h2>Das Oranur Experiment</h2><p>Von all den Experimenten, die Wilhelm Reich im Verlauf seiner wissenschaftlichen Karriere durchgeführt hat, ist keines für unser individuelles Wohlbefinden und für die Zukunft unserer Welt wichtiger als das ORANUR-Experiment (<strong>OR</strong>gone <strong>A</strong>gainst <strong>NU</strong>clear <strong>R</strong>adiation, Orgon gegen Kernstrahlung). Siehe Reichs Buch <strong>Das ORANUR-Experiment</strong> (Frankfurt: Zweitausendeins, 1997).</p><p>Zwischen 1939 und 1941 entdeckte Reich die Orgonenergie, die primordiale, massefreie Energie, die überall in unserer Atmosphäre vorhanden ist und alles Lebendige belebt.</p><p>Als er diese Energieform untersuchte und vertrauter mit ihren Eigenschaften wurde, gelangte er zu dem Schluss, dass Orgon und Kernstrahlung Gegensätze sind und er vermutete, das Orgon könnte bei ausreichender Stärke den Auswirkungen der Kernstrahlung entgegenwirken und die Strahlenkrankheit lindern.</p><p>Vor dem Hintergrund des Korea-Krieges und dem möglichen Einsatz von Atomwaffen beschloss Reich, seine Hypothese im Januar 1951 zu testen.</p><p>Er erwarb zwei Einheiten Radium zu je einem Milligramm. Eine mit einem Bleischutz gesicherte Probe wurde in eine Garage verbracht, die in einiger Entfernung vom Ort des Experiments lag. Dieses Radium sollte dem konzentrierten Orgon nicht ausgesetzt werden und entsprechend als Vergleich dienen.</p><p>Das andere Milligramm wurde in einen kleinen Orgonenergie-Akkumulator gesteckt. Diese Vorrichtung, die aus aufeinanderfolgenden Lagen von metallischen und organischen Materialien zusammengesetzt ist (die metallische Lage ist immer ins Innere des kastenartigen Akkumulators gerichtet &#8211; eine metallische Lage und eine organische Lage bilden eine &#8222;Schicht&#8220;), wurde von Reich erfunden, um die atmosphärische Orgonenergie zu konzentrieren.</p><p>Der einschichtige Akkumulator wurde in einen 20-schichtigen Akkumulator gesteckt, der dann in einen Raum gestellt wurde, der gleichfalls wie ein Akkumulator konstruiert war. Dort wurde das Radium fünf Stunden belassen.</p><p>Nach dieser Zeit zeigte eine Untersuchung des Akkumulator-Raumes eine viel stärkere Hintergrundstrahlung als normal. Das Radium wurde sofort aus dem Raum entfernt. Dies wurde täglich über sechs Tage hinweg wiederholt, wobei das Radium jeden Tag eine Stunde im Orgonraum verblieb.</p><p>Am siebten Tag war das Radium eine halbe Stunde im Akkumulator, als es zu einer heftigen Reaktion kam. Beobachter, die etwa 100 Meter vom Gebäude entfernt waren, sahen, wie sich die Atmosphäre im Orgonraum durch eine sich bewegende bläuliche bis purpurne Wolke trübte. Als sie sich dem Gebäude näherten, wurde ihnen übel, es trat Druck in der Stirn auf, sie hatten Magenkrämpfe, Gleichgewichtsstörungen und Schwächezustände. Das Radium wurde schnellstens aus dem Orgonraum entfernt und das Experiment für beendet erklärt.</p><p>Doch seine Wirkungen dauerten an. Über Monate hinweg blieben am Orte des Versuchs die Messungen der Hintergrundstrahlung hoch. Leuten, die das Gebäude betraten, wurde übel und sie konnten nicht dort arbeiten. Noch drei Wochen später ergaben Strahlungsmessungen in einem Umkreis von 1000 km einen höheren Wert als normal.</p><p>Schließlich wurden die Teilnehmer des Experiments krank. Sie bekamen die üblichen Symptome der Strahlenkrankheit. Zusätzlich hatte jeder unter der Wiederkehr von Krankheiten zu leiden, die für ihn oder sie charakteristisch waren.</p><p>Jemand, der unter Schwierigkeiten mit der Gallenblase gelitten hatte, bekam einen &#8222;Anfall&#8220;; bei jemandem anderen, der in der Vergangenheit Herzprobleme hatte, kehrten diese zurück, etc. Jede Person wurde an ihrer schwächsten Stelle in Mitleidenschaft gezogen.</p><p>Mitten in den schwerwiegenden Problemen, die die Bewältigung des &#8222;ORANUR-Notstandes&#8220; mit sich brachten, ging Reich daran sich ein Bild dessen zu machen, was geschehen war. Da die klassische Physik keine Erklärung dafür bot, wie eine derartig kleine Menge an Kernmaterial eine solch starke Reaktion hervorrufen kann, beruhten seine Ausführungen auf der Orgon-Theorie:</p><p>Wir leben in einem Ozean aus Orgonenergie. Diese Lebensenergie durchdringt alles, einschließlich unseres Körpers. Normalerweise ist die Orgonenergie gutartig. Aber als sie in Kontakt mit dem Radium kam, wurde sie in eine hoch geladene &#8222;Killer&#8220;-Energie verwandelt, die Reich ORANUR nannte. Diese überladene Energie &#8211; und nicht das Radium an sich &#8211; machte die Versuchsteilnehmer krank. So geht die wirkliche Gefahr nicht vom nuklearen Material selbst aus, sondern von seiner Wechselwirkung mit dem Orgon &#8211; der allgegenwärtigen Energie.</p><p><strong>Die Bedeutung des ORANUR-Experiments ist ungeheuer. Jedesmal wenn ein Atomkraftwerk radioaktives Material abgibt oder wenn eine Atombombe getestet wird, wird der Orgon-Ozean, in dem wir leben, gestört und eine ORANUR-Reaktion hervorgerufen. </strong></p><p>Plötzliche &#8222;Grippewellen&#8220; können auf diese Ereignisse zurückgeführt werden. Im Alltagsleben erzeugen alle Geräte, die Strahlung emittieren, bei ihrem Gebrauch kleine ORANUR-Reaktionen: Röntgengeräte, die meisten Leuchtstofflampen, Mikrowellenöfen, Fernsehgeräte, etc.</p><p>Dies trifft besonders dann zu, wenn sie in der Nähe von Orgonakkumulatoren benutzt werden. Heutzutage ist viel Vorsicht bei der Anwendung von Akkumulatoren geboten. Es ist unbedingt erforderlich, dass wir alle das nötige tun, um unsere persönliche Umgebung und die Atmosphäre, in der wir leben, vor radioaktiven Stoffen zu schützen.</p><p>Zuletzt brachte das ORANUR-Experiment doch einige Hoffnungsschimmer mit sich, die Wirkung der Kernstrahlung neutralisieren zu können.</p><p>Reich und seine Mitarbeiter fanden, dass nach den anfänglichen Auswirkungen das ORANUR Immunisierungseffekte hatte: sie konnten besser damit fertig werden, wenn sie dem ORANUR erneut ausgesetzt wurden. So weist das ORANUR-Experiment in Richtung auf einen gewissen Schutz gegen Nuklearstrahlung. Bevor jedoch eine Nutzanwendung möglich wird, muss die Menschheit auf die Orgonenergie selbst und die Gefahren des ORANUR, das durch die Wechselwirkung von Kernstrahlung und dem Orgon erzeugt wird, hingewiesen werden.</p><p>Kurz nach Veröffentlichung der Ergebnisse des Experiments wurde Wilhelm Reich verhaftet und im Gefängnis ermordet. Vermutlich sollte die Welt nichts von den Auswirkungen nuklearer Explosionen auf das Orgonfeld der Erde erfahren &#8230;</p>						</div>
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