Neulich beim Arzt …

An dieser Stelle möchte ich gerne über ein Erlebnis der dritten Art berichten, dass ich gestern mal wieder mit einem Arzt, bzw. genau genommen mit einer Kinderärztin hatte.

Nachdem ich vor einigen Monaten schon mal ein ähnliches Erlebnis hatte, und bis dahin noch wirklich glaubte, mein bis dato sogenannter “Hausarzt” sei einer der wenigen “guten” Ärzte, der sich als wirklicher Heiler versteht – aufgeschlossen in alle Richtungen zum Wohl des Patienten denkend – überzeugte mich dieser in nicht mal 2 Minuten vom exakten Gegenteil. Meine Arbeit stellt für ihn eine Art Nonsens dar, Bäume reagieren seiner Meinung nach nicht auf Erdstrahlung sondern wachsen nur nach dem Licht, und wir machen jetzt nicht so einen Schnick Schnack wie Radiästhesie, sondern Schulmedizin … er macht das schliesslich seit 25 Jahren … verkündete er mir, gab meine Symptomatik – Borreliose (die ich im voraus radiästhetisch abgefragt und durch eine gezielte Blutuntersuchung lediglich bestätigt bekommen habe) – in den Computer ein, bekam sofort eine entsprechende „System“-Anweisung: 4 Wochen Antibiotika (Doxycyclin) – und Tschüss … ohne Untersuchung, ohne Fragen nach meinem Befinden oder irgend etwas in der Art … Das war nicht nur sehr arrogant und ignorant, sondern vor allem auch ein Zeichen mangelnder Integrität, und zeugte auch nicht gerade von durchblickender Kompetenz, denn als Arzt sollte er wissen, dass Antibiotika – ohne einen speziellen „Zellöffner“ – nicht in die Zellen kommt, Borrellien aber schon …

Doch nun zurück zu unserer Kinderärztin – die an und für sich eine wirklich sehr sympathische und nette Person ist, und uns bis jetzt auch noch nicht zu irgendwelchen Impfungen gedrängt hat, was man ihr definitiv zu Gute halten muss in der heutigen Zeit, und den Repressalien, denen – gerade Kinderärzte – heute wahrscheinlich ausgesetzt sind.

Bei einer der vorgeschriebenen Routineuntersuchungen für Kleinkinder – ich glaube es war die U4 – stellte unsere Ärztin eine Mittelohrentzündung bei unserer kleinen Tochter Ilvy fest. Sie verschrieb sofort Antibiotika (bei einem 5 Monate altem Säugling) und zusätzlich Tropfen zum Einnehmen. Antibiotika bei Kleinkindern ist so eine Sache. Dadurch wird mal schnell die gesamte Darmflora zerstört, was dann später zu anderen Symptomatiken wie Laktoseintoleranz und Weiterem führen kann. Dazu jedoch kein Wort der Warnung … Zuhause angekommen, untersuchte ich Ilvy radiästhetisch und wir beschlossen sie homöopathisch zu behandeln. Sie bekam im Wechsel Aconitum und Pulsatilla in verschiedenen Potenzen. Ihr ging es dann sehr schnell sichtbar besser. Täglich kontrollierte ich ihre Energie- und Entzündungswerte radiästhetisch, und innerhalb von wenigen Tagen war sie wieder fit. Nach einer Woche – also gestern – war ein weiterer Arzttermin angesetzt – um nach ihrem Ohr zu schauen. Diesmal bin ich selbst mit ihr zur Ärztin, und nachdem wir einige Zeit warten mussten, und meine Tochter dies durch kontinuierliches Schreien und rot Anlaufen entsprechend quittierte, bestätigte die Ärztin meine Messungen etwas erstaunt, als sie feststellte, dass Ilvy – obwohl sie zuvor eine gute halbe Stunde lang nonstop geschriehen hatte – keinerlei Rötung mehr im Innenohr hatte, und auch ihr Trommelfell wieder fast normal aussah. Sie meinte, dass die Medizin (die sie verschrieben hatte) wohl sehr gut angeschlagen hätte. Ich sagte ihr dann, dass wir Ilvy homöopathisch behandelt haben und nicht mit den Antibiotika und den Tropfen die sie verschrieben hatte. Sie schaute mich etwas verwundert an, tippte in ihren Computer ärztliches Fachchinesisch, von wegen, Therapie gut angeschlagen oder so ähnlich und sagte mir dann, wir sollen Ilvy auf jeden Fall noch eine Woche “weiter” alle zwei Stunden die Tropfen geben und diese dann langsam ausschleichen. Und ich könne ruhig mit meinem “Kram” weitermachen … Ich war fassungslos, etwas verwundert und dann irgendwie leicht amüsiert … zog die Kleine an und fuhr nach Hause. Um dort mit meinem “Kram” weiterzumachen …

Obwohl beide Ärzte sich in ihrem Verhalten zwar sehr unterschiedlich gezeigt haben, gab es doch eine entscheidende Gemeinsamkeit. Und zwar eine gewisse Ignoranz Neuem gegenüber. Ungeachtet der Tatsache, dass es sich weder bei der Homöopathie, noch bei der Radiästhesie um etwas Neues handelt, gab – und gibt – es im Weltbild vieler Ärzte dafür anscheinend keinen Raum. Für mich persönlich ist es völlig unverständlich, wie man sich auf der einen Seite tagtäglich mit kranken Menschen beschäftigt, sich auf der anderen Seite aber völlig in seinem schulmedizinischen Weltbild einschliesst, und alles Andere – trotz Heilerfolgen, die sich direkt vor den eigenen Augen abspielen, als „Kram“ abstempelt oder als esoterischen Schnick Schnack „wegwischt“, anstatt sich aus eigenem medizinischen Interesse heraus, wenigsten dafür zu interessieren …