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Über das Rutengehen

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Das Rutengehen oder Wünschelrutengehen beschreibt das Aufspüren von Wasseradern, Erdstrahlen, Erdgitterstreifen (Hartmann-Gitter, Curry-Gitter, Benker-Kubengitter), Gesteinsverwerfungen und Gesteinsbrüchen, sowie das Finden von Radon-Gas, Erz-, Gold- und Edelsteinmienen, Ölquellen, uvm. mit Hilfe einer Wünschelrute, Einhandrute oder Winkelrute.

Früher wurden Wünschelruten meist aus Weidenästen gefertigt. Heute bestehen die meisten Wünschelruten aus Kunststoff, die Winkelruten oft aus Metall oder Aluminium und die Einhandruten oder Tensoren aus unterschiedlichen Materialien.

Im Bereich der Wünschelruten gibt es verschiedene Konzepte oder Systeme. Zum einen die einfache Wünschelrute mit der man sich mental auf die zu findende Wasserader oder geopathische Zone einstellt, und diese dann entsprechend ausschlägt. Zum anderen gibt es Wünschelruten, die mit der sogenannten Grifflängentechnik arbeiten.

Hierbei wird die Rute – je nach zu findender Störung – an verschiedenen Punkten gehalten, die in Oktavresonanz zu der Resonanz der entsprechenden Wasserader oder anderer Quelle stehen. So schlägt die Rute dann nur in einem bestimmten Frequenzbereich aus, welcher dann entweder einer Wasserader, einer Verwerfung oder z.B. dem Diagonalgitter (Curry-Gitter) entspricht. Nach ähnlichem Prinzip arbeitet auch die Bioresonanz.

Obwohl von unserer “fortschrittlichen Gesellschaft” heute leider in den Bereich der Pseudowissenschaften gedrängt, gehört das Rutengehen zu den ältesten Berufen der Welt.

rutengaenger
Bis vor etwa 100 Jahren galt es für Landwirte z.B. als völlig selbstverständlich, vor dem Bau eines neuen Stalls, das Grundstück auf schädliche Strahlung überprüfen zu lassen, denn man wusste aus Erfahrung, dass das Vieh sonst leichter erkrankte, die Kühe keine Milch gaben und die Pferde unruhig wurden.

Ebenso wurden die Baufenster vieler Häuser sowie vor allem alter Kirchen, Kathedralen und Schlösser entsprechend ausgesucht. Oft waren es die Steinmetze, die auch der Wünschelrute mächtig waren und u.a. die Polarität der Steine für einen Mauerbau berücksichtigten, und somit für eine weit bessere Stabilität und Langlebigkeit der Bauten sorgten. Aus der Zeit stammen auch alte Zeichnungen eines Rutengängers bei der Untersuchung eines Baufensters.

» Warum geben Kühe keine Milch, wenn sie auf einer Wasserader stehen?
» Was sollte ich beim Bau oder Kauf eines Hauses in Bezug auf Erdstrahlen berücksichtigen?

Zu der damaligen Zeit bis ins späte Mittelalter haftete dem Rutengänger etwas geheimnisvolles und okkultes an. Man vermutete es seien übersinnliche Kräfte am Werk, und das Wissen, Schwingungsfelder mit der Wünschelrute aufzuspüren wurde nur im Geheimen weitergegeben. Vor allem im mitteleuropäischen Bereich war man, nicht zuletzt durch die Bedrohung der katholischen Kirche und ihrer gefürchteten Inquisition, gut beraten damit sehr vorsichtig zu sein.

In China gilt seit 4000 Jahren ein Gesetz welches besagt, dass vor einem Hausbau ein Erdwahrsager befragt werden muss ob das Grundstück frei von “Erddämonen” sei.

Mit Beginn des vorherigen Jahrhunderts rückte das Rutengehen immer weiter in das Interesse der Wissenschaft. So forderte Nobelpreisträger Max Planck bereits 1932 die Errichtung einer Abteilung zur Erforschung von Erdstrahlung am Kaiser-Wilhelm-Institut in Berlin und in jüngster Vergangenheit bewiesen die beiden Universitätsprofessoren König und Betz in weit über 10.000 dokumentierten Experimenten die Existenz dieser sogenannten “Phänomene”.

Ausschlaggebend für diese Studie war nicht zuletzt das Drängen von Dr. Veronika Carstens (der Frau unseres ehemaligen Bundespräsidenten), des nicht zu leugnenden Zusammenhang zwischen Erdstrahlung und Krebserkrankungen nachzugehen. Ebenso gehörten Albert Einstein, Wilhelm Reich, Johann Wolfgang von Goethe, Leonardo Da Vinci und viele weitere uns aus der wissenschaftlichen Geschichte bekannte Persönlichkeiten zu den Rutengehern.

vonPohl

Im Jahr 1929 führte der bekannte Rutengänger Gustav Freiherr von Pohl ein über die Grenzen aufsehenerregendes Experiment durch. Ohne jemals in der kleinen Stadt Vilsbiburg in Niederbayern gewesen zu sein, oder jemanden dort zu kennen, untersuchte er die Stadt auf Erdstrahlung. Diese Untersuchungen fanden unter „amtlicher Aufsicht“ statt. Von Pohl zeichnete einen Plan und markierte sämtliche Häuser, die auf extrem starken Erdstrahlen-Feldern standen.

Ein Vergleich mit den Leichenschauscheinen aus ca. 12 Jahren, führte zu dem Ergebnis, dass sämtliche Krebstodesfälle in den markierten Häusern vorgekommen waren!

Damit war der Begriff der sogenannten “Krebshäuser” geboren. Näheres dazu im Blog-Artikel “Erdstrahlen und Krebs“. Aufgrund der Veröffentlichung dieser Untersuchung, kam es besonders in der Ärzteschaft zu großen Diskussionen. Anlässlich des Bayerischen Chirurgenkongresses in München 1932, bekannten sich eine Reihe von Ärzten zu der Auffassung, dass die vorgelegten Beweise so eindeutig und unwiderlegbar seien, dass die medizinische Wissenschaft sich umstellen müsse. Leider ist das bis heute jedoch nicht geschehen …

Eine weitere bekannte Rutengängerin war Käthe Bachler, die in vielen tausend dokumentierten Fällen einen direkten Zusammenhang zwischen geopathischen Störungen – vor allem des Curry-Gitters – und Krebserkrankungen nachgewiesen hat. Sie genoss auch in wissenschaftlichen- und Medizinerkreisen große Anerkennung für ihre Arbeit und Erkenntnisse. Jedoch bleibt auch ihre Arbeit heute quasi unberücksichtigt.

» Was genau machen Erdstrahlen?
» Was hilft gegen Erdstrahlen und Wasseradern?

Wie funktioniert Rutengehen?

Im Gegensatz zu früher, weiß man heute, dass das Rutengehen nichts mit Wahrsagerei zu tun hat, sondern die Rute lediglich eine Art Antenne ist, mit der der Körper mit den entsprechenden Frequenzen der Störung, der Wasseradern oder sonstigen Vorkommnissen in Resonanz geht. Man konzentriert sich auf das, was man finden möchte, z.B. eine Wasserader oder ein bestimmtes Gitternetz und öffnet sich für die entsprechenden Impulse. 

Wie bei vielen Dingen ist es dabei vor allem eine Frage der Übung sich auf entsprechende Schwingungen zu sensibilisieren. Man muss einen entsprechenden Sinn schulen, den wir Menschen alle besitzen. Wie es genau funktioniert kann aber bis heute niemand erklären. Es gibt unzählige Theorien und Erklärungsversuche aus den verschiedensten Blickwinkeln, die letztendlich allesamt nur Konzepte sind. Meiner Meinung nach ist es auch völlig irrelevant wie genau es funktioniert, solange es hilft und funktioniert. Man kann feinstoffliche Phänomene nun mal nicht grobstofflich beweisen. Das ist ein Widerspruch in sich.

Das Vorhandensein, bzw. die Entstehung elektromagnetischer Felder durch Reibungsenergie oder durch Kontakt unterschiedlich geladener Gesteinsschichten ist wissenschaftlich erklärbar. Die Tatsache, dass man aber die Tiefenverläufe, die Laufrichtungen sowie die Stärke der Störung abfragen kann, widerum nicht. Dennoch funktioniert es!

Jede Brunnenbohrfirma beschäftigt oder beauftragt Rutengänger bevor irgendwo auf gut Glück gebohrt wird, und in früheren Zeiten gab es kaum eine Gold-, Erz-, oder Edelsteinmiene, die nicht von einem Rutengänger gefunden wurde. Sogar zum Aufspüren von Ölquellen werden Radiästheten und Rutengänger eingesetzt.

Einer der prominentesten Rutengänger unserer Zeit ist wohl Uri Geller. Bekannt geworden durch das mentale Löffelverbiegen im Fernsehen, hat er ein Vermögen damit verdient, Ölquellen für die mexikanische Regierung im Golf von Mexiko zu finden.

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Basis Wissen:

Über den Autor

Sebastian Krüger ist Baubiologe, geprüfter Rutengänger, Buchautor zum Thema Elektrosmog sowie Heilpraktiker für Psychotherapie und Bioresonanztherapie. Seit fast 30 Jahren interessieren ihn die Themen Radiästhesie, Schamanismus und Bioenergetik, nachdem er im Alter von 16 Jahren ein „Erlebnis der dritten Art“ mit einem alten Rutengängerpärchen hatte, welches sein bis dahin rein naturwissenschaftlich geprägtes Weltbild grundlegend veränderte.

Nachdem er 10 Jahre lang ein eigenes Tonstudio betrieben hatte, brachte ihn eine persönliche gesundheitliche Leidensgeschichte schlussendlich selbst zum Rutengehen, zur technischen Baubiologie und zum Schreiben seines Blogs Strahlenfrei-Wohnen.de.

Sebastian hat über 1200 Schlafplatze im gesamten deutschsprachigen Raum baubiologisch und bioenergetisch untersucht und dabei verschiedene Lösungen entwickelt um die oft nicht abschirmbaren oder ausweichbaren Belastungen auf Frequenzebene auszugleichen.

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