Aus Zeitgrünen habe ich es leider noch nicht geschafft eine Zusammenfassung der Fakten des Oranur Experiments von Wilhelm Reich kombiniert mit Erfahrungswerten aus meiner Praxis zu schreiben. Deshalb reposte ich vorerst einen Artikel von Jon Skinner von der Seite orgonomie.net. Doch nur um es kurz anzureißen: Mutierte Orgon Energie, also Oranur Energie finde ich sehr häufig in der Nähe von Hochspannungsleitungen und Sendemasten, und die Auswirkungen äußern sich sehr oft in Überreiztheit, Überspannung, Nervosität bis hin zur Neurasthenie und Fibromyalgie, um ein paar Symptome zu nennen.

Das Oranur Experiment

Von all den Experimenten, die Wilhelm Reich im Verlauf seiner wissenschaftlichen Karriere durchgeführt hat, ist keines für unser individuelles Wohlbefinden und für die Zukunft unserer Welt wichtiger als das ORANUR-Experiment (ORgone Against NUclear Radiation, Orgon gegen Kernstrahlung). Siehe Reichs Buch  Das ORANUR-Experiment (Frankfurt: Zweitausendeins, 1997).

Zwischen 1939 und 1941 entdeckte Reich die Orgonenergie, die primordiale, massefreie Energie, die überall in unserer Atmosphäre vorhanden ist und alles Lebendige belebt. Als er diese Energieform untersuchte und vertrauter mit ihren Eigenschaften wurde, gelangte er zu dem Schluß, daß Orgon und Kernstrahlung Gegensätze sind und er vermutete, das Orgon könnte bei ausreichender Stärke den Auswirkungen der Kernstrahlung entgegenwirken und die Strahlenkrankheit lindern. Vor dem Hintergrund des Korea-Krieges und dem möglichen Einsatz von Atomwaffen beschloß Reich, seine Hypothese im Januar 1951 zu testen.

Er erwarb zwei Einheiten Radium zu je einem Milligramm. Eine mit einem Bleischutz gesicherte Probe wurde in eine Garage verbracht, die in einiger Entfernung vom Ort des Experiments lag. Dieses Radium sollte dem konzentrierten Orgon nicht ausgesetzt werden und entsprechend als Vergleich dienen. Das andere Milligramm wurde in einen kleinen Orgonenergie-Akkumulator gesteckt. Diese Vorrichtung, die aus aufeinanderfolgenden Lagen von metallischen und organischen Materialien zusammengesetzt ist (die metallische Lage ist immer ins Innere des kastenartigen Akkumulators gerichtet – eine metallische Lage und eine organische Lage bilden eine „Schicht“), wurde von Reich erfunden, um die atmosphärische Orgonenergie zu konzentrieren. Der einschichtige Akkumulator wurde in einen 20-schichtigen Akkumulator gesteckt, der dann in einen Raum gestellt wurde, der gleichfalls wie ein Akkumulator konstruiert war. Dort wurde das Radium fünf Stunden belassen. Nach dieser Zeit zeigte eine Untersuchung des Akkumulator-Raumes eine viel stärkere Hintergrundstrahlung als normal. Das Radium wurde sofort aus dem Raum entfernt. Dies wurde täglich über sechs Tage hinweg wiederholt, wobei das Radium jeden Tag eine Stunde im Orgonraum verblieb.

Am siebten Tag war das Radium eine halbe Stunde im Akkumulator, als es zu einer heftigen Reaktion kam. Beobachter, die etwa 100 Meter vom Gebäude entfernt waren, sahen, wie sich die Atmosphäre im Orgonraum durch eine sich bewegende bläuliche bis purpurne Wolke trübte. Als sie sich dem Gebäude näherten, wurde ihnen Übel, es trat Druck in der Stirn auf, sie hatten Magenkrämpfe, Gleichgewichtsstörungen und Schwächezustände. Das Radium wurde schnellstens aus dem Orgonraum entfernt und das Experiment für beendet erklärt.

Doch seine Wirkungen dauerten an. Über Monate hinweg blieben am Orte des Versuchs die Messungen der Hintergrundstrahlung hoch. Leuten, die das Gebäude betraten, wurde übel und sie konnten nicht dort arbeiten. Drei Wochen später ergaben Strahlungsmessungen in einem Umkreis von 1000 km einen höheren Wert als normal. Schließlich wurden die Teilnehmer des Experiments krank. Sie bekamen die üblichen Symptome der Strahlenkrankheit. Zusätzlich hatte jeder unter der Wiederkehr von Krankheiten zu leiden, die für ihn oder sie charakteristisch waren. Jemand, der unter Schwierigkeiten mit der Gallenblase gelitten hatte, bekam einen „Anfall“; bei jemandem anderen, der in der Vergangenheit Herzprobleme hatte, kehrten diese zurück, etc. Jede Person wurde an ihrer schwächsten Stelle in Mitleidenschaft gezogen.

Mitten in den schwerwiegenden Problemen, die die Bewältigung des „ORANUR-Notstandes“ mit sich brachten, ging Reich daran sich ein Bild dessen zu machen, was geschehen war. Da die klassische Physik keine Erklärung dafür bot, wie eine derartig kleine Menge an Kernmaterial eine solch starke Reaktion hervorrufen kann, beruhten seine Ausführungen auf der Orgon-Theorie.

Wir leben in einem Ozean aus Orgonenergie. Diese Lebensenergie durchdringt alles, einschließlich unseres Körpers. Normalerweise ist die Orgonenergie gutartig. Aber als sie in Kontakt mit dem Radium kam, wurde sie in eine hoch geladene „Killer“-Energie verwandelt, die Reich ORANUR nannte. Diese überladene Energie – und nicht das Radium an sich – machte die Versuchsteilnehmer krank. So geht die wirkliche Gefahr nicht vom nuklearen Material selbst aus, sondern von seiner Wechselwirkung mit dem Orgon – der allgegenwärtigen Energie.

Die Bedeutung des ORANUR-Experiments ist ungeheuer. Jedesmal wenn ein Atomkraftwerk radioaktives Material abgibt(1) oder wenn eine Atombombe getestet wird, wird der Orgon-Ozean, in dem wir leben, gestört und eine ORANUR-Reaktion hervorgerufen. Plötzliche „Grippewellen“ können auf diese Ereignisse zurückgeführt werden. Im Alltagsleben erzeugen alle Geräte, die Strahlung emittieren, bei ihrem Gebrauch kleine ORANUR-Reaktionen: Röntgengeräte, die meisten Leuchtstofflampen, Mikrowellenöfen, Fernsehgeräte, etc. Dies trifft besonders dann zu, wenn sie in der Nähe von Orgonakkumulatoren benutzt werden. Heutzutage ist viel Vorsicht bei der Anwendung von Akkumulatoren geboten. Es ist unbedingt erforderlich, daß wir alle das nötige tun, um unsere persönliche Umgebung und die Atmosphäre, in der wir leben, vor radioaktiven Stoffen zu schützen.

Zuletzt brachte das ORANUR-Experiment doch einige Hoffnungsschimmer mit sich, die Wirkung der Kernstrahlung neutralisieren zu können. Reich und seine Mitarbeiter fanden, daß nach den anfänglichen Auswirkungen das ORANUR Immunisierungseffekte hatte: sie konnten besser damit fertig werden, wenn sie dem ORANUR erneut ausgesetzt wurden. So weist das ORANUR-Experiment in Richtung auf einen gewissen Schutz gegen Nuklearstrahlung. Bevor jedoch eine Nutzanwendung möglich wird, muß die Menschheit auf die Orgonenergie selbst und die Gefahren des ORANUR, das durch die Wechselwirkung von Kernstrahlung und dem Orgon erzeugt wird, hingewiesen werden.

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